Die Genügsamkeit des Feiertags

Es war der Feiertag Christi Himmelfahrt gestern. Das große Festessen fiel aber diesmal aus. Ich musste mich erholen. Die Anforderungen von außen und der persönliche Allgemeinzustand hatten nicht so gut zusammen gepasst. Ich kochte also, wie häufig in solchen Fällen, Nudeln.

Nudeln (Gemelli) mit einer Sauce aus passierten Tomaten und gebratenen Moehren

Zubereitung:
Für die Sauce die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, in Butter braten. Fünf Minuten vor dem Ende passierte Tomaten dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Aus der Küche: Steaks

Am Sonntag esse ich in der Regel Fleisch. Dabei bleibt es, auch wenn ich meinen Fleischkonsum insgesamt reduziert habe. Es folgen zwei Gerichte mit Schweinesteaks aus der letzten Zeit. Das Erste ist einfach. Das Schweinesteak habe ich, fertig mariniert, an der Fleischtheke gekauft. Als Gemüsebeilage habe ich Cornichons gewählt, die schon länger im Kühlschrank gestanden hatten und weg mussten.

Steak mariniert, Kartoffeln, Cornichons

Auch zum nächsten Gericht gab es Kartoffeln, deren Form zuweilen überrascht.

Ungewoehnlich geformte Kartoffel

Als Gemüsebeilage wählte ich diesmal Schalotten.

Steaks, Kartoffeln, Schalotten

Sonntagsbeschäftigung

Es ist nicht so einfach, verständlich zu schreiben. Es ist leichter, in einer Fachsprache zu bleiben beim Schreiben eines Artikels. Das Resultat mag die Fachleute erfreuen, lässt aber Laien ratlos zurück nach der Lektüre. Das gilt besonders dann, wenn Letztere eigentlich die Adressaten sind. Der Autor muss in diesem Fall den Text selbstkritisch auf Verständlichkeit überprüfen, um nicht am Publikum vorbei zu schreiben. Wenn die avisierte Leserschaft auch noch Geld für das Geschriebene ausgeben soll, ist Unverständlichkeit dem Absatz der betreffenden Publikation nicht förderlich.

Gestern habe ich einen Zeitschriftenartikel geschrieben, auf den das Gesagte zutrifft. Es ging um Datensicherheit im Allgemeinen und die Netzwerkforensik1 im Besonderen. Da der Artikel in einer Straßenzeitung und nicht in einer Fachzeitschrift erscheinen soll, durfte ich thematisch nicht all zu sehr in die Tiefe gehen. Beliebig und nichtssagend sollte es auch nicht werden. Ich meine, es ist mir gelungen. Für die Zukunft werde ich mehr Zeit einplanen wegen des höheren Aufwands für die Übersetzung ins allgemein Verständliche.
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1 Teilgebiet der Informatik: die Untersuchung von verdächtigen Vorfällen im Zusammenhang mit IT-Systemen, Ermittlung von Angriffen auf Netzwerke

Im Garten des Museums

Rosenbluete, rosa

Zum Waschen meiner Wäsche fahre ich in die Stadt. Dem Waschsalon gegenüber befindet sich das städtische Museum mit einem gut gepflegten Garten davor. Dort verbringe ich die Pausen, während die Waschmaschine oder der Trockner rotieren. Wenn ich das Smartphone dabei habe, photographiere ich die Pracht, die die Bediensteten der Stadt auf der kleinen Fläche immer wieder hervorzaubern. Das Bild oben entstand am 30. September 2016.

Da ich zur Zeit nicht in der allerbesten Verfassung bin, erlaube ich mir, mit dem Bild auch meine Stimmung aufzuhellen in Richtung la vie en rose …